Starte mit neugierigen, konkreten Fragen: „Was wäre heute ein sichtbarer Erfolg für dich?“ oder „Welche Information fehlt dir noch, um sicher entscheiden zu können?“. Solche Fragen respektieren Perspektiven und holen leise Stimmen rein. Sie fokussieren auf Nutzen, statt Schuld zu suchen. Formuliere offen, aber gerichtet, und fasse danach zusammen. So fühlen sich Menschen verstanden und beteiligen sich engagierter an der Lösungsgestaltung.
Ersetze leere Höflichkeiten durch präzise Anerkennung: „Deine Klarstellung zum Risiko spart uns Zeit und Missverständnisse.“ Benenne Wirkung und Beitrag, nicht allgemeines Lob. Meide Abschwächer wie „eigentlich“ oder „nur mal so“. Nutze stattdessen klare Zusagen: „Ich übernehme die Zusammenfassung bis 16 Uhr.“ Diese Sprache zeigt Haltung und Verlässlichkeit. Vertrauen wächst, wenn Worte sichtbar in Taten münden und Erwartungen eindeutig sind.
Spiegle prägnant, was gesagt wurde, und frage nach, ob die Zusammenfassung passt. Markiere Emotionen respektvoll: „Ich höre Unsicherheit wegen der Timeline, stimmt das?“ Halte kurze Pausen aus, damit Gedanken entstehen. Dieses professionelle Zuhören entschleunigt defensives Verhalten und bringt verborgene Annahmen an die Oberfläche. Wer sich gehört fühlt, spricht offener, akzeptiert Gegenargumente leichter und unterstützt getroffene Entscheidungen konsequenter.
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